ENZYMHALTIGE LEBENSMITTEL SCHONEN DIE BAUCHSPEICHELDRÜSE

Wenn LeserInnen Kritik am Inhalt oder am Cover meiner Bücher üben, bin ich immer froh, dass ich entweder etwas ändern oder Unklarheiten bzw. Irrtümer ausräumen kann. Und gleichzeitig wieder einen Grund habe, einen Bericht zu bloggen. Vor kurzem erhielt ich folgende E-Mail: „Der Anblick des blutigen Fisches auf dem Cover hat mich abgestoßen, obwohl wir auch ab und zu Fisch essen.“

 

In diesem Fall handelt es sich um einen Irrtum. Denn der enzymatisch gereifte Matjeshering, den Sie auf dem roten Cover des Buches "Überlebenshilfe bei Corona" rechts sehen, ist keinesfalls blutig. Mein Freund hatte mir ganz junge, noch nicht geschlechtsreife Heringe frisch aus Holland mitgebracht. Und diese Jungfer-Heringe sind auf der einen Seite silbrig und auf der anderen rosarot.

 

Aber es ist gut, dass meine LeserInnen Ihre Meinung sagen, so kann ich darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, rohe, frische und unverarbeiteten Lebensmittel, auch mal rohen bzw. eingelegten Fisch zu essen. Denn das Erhitzen von Lebensmittel über 42° C zerstört die Nahrungsbestandteile zerlegenden Enzyme Lipasen (Fett), Amylasen (Kohlenhydrate) und Proteasen (Eiweiß). Mit Rohkost entlasten Sie Ihre Bauchspeicheldrüse, die nur eine gewisse Menge Enzyme im Leben herstellen kann. Sie produziert aber nicht nur Verdauungsenzyme (Pankreassäfte), sondern auch Hormone, die unter anderem den Zuckerstoffwechsel steuern.

 

Wenn Sie Ihre Verdauung durch einen Fett- oder Proteinüberschuss vorübergehend überlasten, produziert Ihre Bauchspeicheldrüse zu wenig Verdauungsenzyme und die Nahrung kann nicht komplett aufgespalten werden. Ananas und Papaya gehören zu den Lebensmitteln mit den meisten Enzymen. Es ist daher sinnvoll, wenn Sie von diesen prioritären Verdauungsenzymen Bromelain und Papain Gebrauch machen, am besten vor oder zu jeder Mahlzeit. Sonst könnten Sie sich wiederholten Ernährungsfehlern einen entzündeten Pankreas einhandeln.

 

Apropos Entzündung: Der Ukraine-Krieg könnte neben all dem Leid auch etwas Positives zur Folge haben. Denn die Verknappung einiger Exportwaren könnte dazu führen, dass z. B. Fische nicht mehr in dem entzündungsfördernden Sonnenblumenöl konserviert werden. Vor allem würde ich mich freuen, wenn es kein kontraproduktiver Zusatz mehr von Cranberrys und anderen gesunden Lebensmitteln sein würde. Denn Sonnenblumenöl hat ein besonders schlechtes Omega-3- zu Omega-6-Verhältnis von 1:120. Rapsöl mit dem Ideal-Verhältnis von 1:3 ist wesentlich gesünder und die Lebensmittelindustrie sollte es deshalb verwenden.

 

Sonnenblumenöl würde ich höchstens als Kraftstoff für Dieselfahrzeuge verwenden, da Diesel momentan teurer ist als Pflanzenöl. 

 

Weizen gehört ja seit ca. 70 nach seiner Kreuzung auch zu den ungesunden Lebensmitteln. Wenn die Menschen nun auf Dinkel, Hafer und Reis umstellen, hat das ja auch etwas Gutes. Denken Sie nur an die Japaner. Trotz der beiden nuklearen Bomben im 2. Weltkrieg haben sie die höchste Lebenserwartung. Und da sind wir wieder bei der Ernährung: Sie essen Sushi, also rohen Fisch und viel Fermentiertes, d. h. enzymhaltige Lebensmittel und Reis, wenig Fleisch. 

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