Sie mögen sich darüber wundern, dass in meinen Büchern immer wieder die geistige Welt zur Sprache kommt. Einerseits hat es natürlich damit zu tun, dass meine mütterlichen Verwandten mehrheitlich übersinnlich wahrnehmen, z. B. prophetisch träumen, Hellhören, -sehen, -fühlen und Geistersehen. Somit ist es, zumindest bei den weiblichen Verwandten, ganz normal, sich über Wahrnehmungen ohne Schamgefühle auszutauschen.
Andererseits kommt es mir darauf an, das Konzept der Reinkarnation zum Zweck der Aufarbeitung karmischer Schuld klar und deutlich zu machen. Denn es ist für unser und unseres Planeten Überleben essenziell, dass wir begreifen, eventuell wiederkommen zu müssen in eine Welt, die wir gestaltet haben mit allen Umweltproblemen und Konflikten.
Wenn wir dereinst wieder überglücklich in die geistige Welt - unsere wahre Heimat - zurückkehren, können wir uns zuerst einmal von den Strapazen des Jammertals erholen. Wenn wir aber feststellen, dass wir nicht alles Vorgenommene erledigt oder nicht alle karmische Schuld aufgearbeitet haben, werden wir oft in die eigene Familie, aber auch in eine andere Umgebung inkarnieren, wo die Aussicht auf Verwirklichung bestmöglich ist. Übrigens wählen wir in der westlichen Welt eher in die eigenen Familie wiederzukommen, in der östlichen mehr in einem anderen Umfeld, wie Sie durch Anklicken der Links unten selbst nachlesen können.
Unsere Lieben im Jenseits, die, auf einer höheren Frequenz schwingend, uns hin und wieder besuchen, sind immer gern bereit, uns bei unserer Wunscherfüllung zu unterstützen. Wir sollten nur klar herausarbeiten, wie wir unser Leben gestalten wollen. Bittet, so wird euch gegeben … und manchmal werden wir auch gelenkt und das Orchester spielt, ohne dass wir die Musik bestellt haben. Vielleicht müsste die Frage nicht was wollen wir wirklich, sondern was wissen wir wirklich sein. Könnte es sein, dass unser ganzes Leben nur ein kosmischer Witz ist?
Gerade fiel mir eine Situation ein, wo wir ungefragt Hilfe bekamen, wohl von meiner seligen Mutter, die sich zu ihren Lebzeiten keine Tour-de-France-Etappe am TV entgehen ließ. 2023 führte das jährliche Großereignis durch Pontaumur im Kreis Puy-de-Dôme. Da der Ort nur 26,6 km von unserer Sommerresidenz entfernt ist, wollten wir das Spektakel auch einmal hautnah erleben. An einer Waldschneise stellten wir unser Auto ab und setzten uns auf Klappstühle davor. Mehrere Franzosen, die vorbeigingen, bestätigten uns, dass die Radfahrer hier vorbeikommen. Also warteten wir. Auf einmal tauchte eine einjährige Golden-Retriever-Hündin auf und, nachdem sie ein bisschen mit unserem Rüden Tobi gespielt hatte, rannte sie zu einem kleinen See im Regen-durchtränkten Waldboden und suhlte sich sichtlich erfreut über die Abkühlung mehrere Male. Den Film werde ich vielleicht noch auf FB veröffentlichen. Kurze Zeit darauf kam eine attraktive Blondine namens Isabel daher und rief nach ihrer Taksi. Die nette Französin erklärte uns nach der erneuten Frage, ob die Athleten hier vorbeikommen, dass wir mit unseren Stühlen noch einen halben Kilometer nach unten gehen müssten. Ohne Taksis lustige Vorführung hätten wir das jährliche Event verpasst, das ich im Gedenken an meine Mutter unbedingt erleben wollte, da sie bestimmt bei uns gewesen war. Das ist eben der Vorteil des Lebens ohne den leidigen Leib. Wir können in Sekundenschnelle sogar den Kontinent wechseln, wie meine Schwiegermutter am 11.11.1987, als sie ihr Sterbebett im Krankenhaus verließ und mich für einen kurzen Moment lähmte. Da ich von meiner Mutter noch wusste, dass sie an ihrer Arbeitsstelle 20 Minuten gelähmt auf einem Stuhl saß, als ihre Mutter starb, sagte ich sofort „Lisa, bist du das“ und der Spuk war vorbei.
Es geht mir darum, meine Leserschaft aufzuwecken, dass sie auf ihre Gefühle, auf ihre Intuition, auf ihren Bauch achten. Wir alle haben übersinnliche Fähigkeiten, das hat Jesus schon gesagt, was ich kann, könnt ihr auch. Aber es fehlt vielen von uns das Vertrauen und dieses gilt es zu entwickeln. Das können Sie tun, indem Sie die Kontakt-Bemühungen der geistigen Welt, z. B. über Elektrizität und Wasser, nicht als Zufall abtun und vergessen, sondern als das erkennen, was sie sind und quasi sammeln. Das führt zu mehr Vertrauen und zu einer gewissen Gelassenheit. Auch vermindert es die Angst vorm Sterben und somit auch vorm Leben. Auf diese Weise können wir einen großen Beitrag zur Erschaffung einer besseren Welt leisten.
Vielleicht probieren Sie es mit Meditation oder schreiben einen Wunschzettel. Noch mehr bestimmt unser Leben das gesprochene Wort. Erst jetzt im Alter ist mir bewusst geworden, sorgsam damit umzugehen und es nie im Zorn zu gebrauchen; obwohl mir genau zu diesem Thema bereits vor mehr als 60 Jahren eine Klassenkameradin durch ein persönliches Gedicht geraten hatte. Lange habe ich selbst an meinem Schützen-Naturell gelitten. Jetzt verlange ich den negativen Gedanken sofort Einhalt. Vor allem auch Worte, mit denen ich mich selbst herunterziehe, wenn ich z. B. etwas vergessen oder mich verbrannt habe. Auch beim Wünschen ist es überaus wichtig, klar herauszuarbeiten, was wir genau wollen und dabei das Wohl aller im Blick zu behalten. Mit positiven Willenserklärungen und Kants Imperativ („Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“) können wir unsere Zukunft im Licht der Wahrheit schaffen.
Bonilla, E.: Evidence that suggest the reality of reincarnation. Invest Clin. 2015 Jun;56(2):215-40
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26299061/
Stevenson, I: American children who claim to remember previous lives. J Nerv Ment Dis. 1983 Dec;171(12):742-8
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6644283/
Pasricha SK: Do attitudes of families concerned influence features of children who claim to remember previous lives? Indian JPsychiatry. 2011 Jan;53(1):21-4.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21431003/

Kommentar schreiben