WERDEN WIR ALLE GEFÜHRT?

Da ich vor fast 30 Jahren den auf meiner Doktorarbeit basierenden Bestseller „Spirulina, das blaugrüne Wunder“ geschrieben habe, holte mich gestern der Youtuber Christian Wenzel alias Dr. Broccoli aus meiner Komfortzone und führte ein Interview mit mir durch. Vom Stress im Vorfeld mal abgesehen (beim Installieren einer stabilen Internetverbindung hat der Techniker mein TV-Kabel gekappt und auch nach 11 Tagen noch nicht wieder neu verlegt), habe ich schon rund ein Vierteljahrhundert keinen Vortrag über Spirulina mehr gehalten. Vor öffentlichen Auftritten bin ich im Gegensatz zu meinem Vater, der Prediger und Politiker war, ohnehin ein heilloser Angsthase.

 

Allerdings habe ich in früheren Zeiten auch schon mal, damals noch für mich unerklärliche, Highlights erlebt. Ich war Doktorandin der Pädagogik und traf mich, ich glaube, im Frühjahr 1980, im Frankfurter Uni-Turm mit einigen anderen Gerontologie-Studenten, Tutoren und Professoren, um einen Antrag für eine Universität des 3. Lebensalters auszuarbeiten. Ich weiß nicht, welcher Geist sich da meiner Stimme bemächtigte, aber von den 10 oder 11 Antrags-Punkten kamen mindestens die Hälfte von mir. Margit Fath, meine Kommilitonin, fragte mich hinterher etwas über meine Beiträge. Aber bei mir ist nichts hängen geblieben. Meine Professorin Anitra Karsten strahlte, als ich ihr vorschlug, den Antrag mitzunehmen. Denn ich wohnte im selben Haus wie der Sohn des FDP-Politikers Wolfgang Mischnick, und so wurde der Antrag gleich von zwei Parteien eingebracht.

 

  Letzten Sonntag suchte ich nach alten Spirulina-Vorträgen, habe aber stattdessen nur meinen Promotion-Studentenausweis und die Kopie des Antrags gefunden. Als ich dann auch noch beim Suchen eines Namens in meinem autobiografischen Roman Familien-Code die Seite mit dem schon vergessenen Erlebnis mit Bette Rohm aufschlug, glaubte ich nicht mehr an einen Zufall, als ich mit Gänsehaut die letzten Zeilen des Textes las:

 

  " In Zweier-Chat-Gruppen erreichten wir die Spitze. Unter uns funkelte das San Fernando Valley in der Morgensonne. Ich fragte Bette: Hast du mal jemanden in Zungen reden hören? Ja. Wieso? Wir waren neuapostolisch. Meine Mutter sagte, es gab Frauen, die ganz plötzlich in einer anderen Sprache zu sprechen begannen. Bette sagte, das ist bei den Siebenten-Tags-Adventisten auch bekannt. Da haben wir ja eine ähnliche Erziehung. Als wir an einen rot blühenden Hibiskus-Busch kamen, sagte ich: Die kannst du essen, sind gut fürs Immunsystem. Bette blieb abrupt stehen. Huch! Was ist los? Ähm … Bettes Augen starrten mich an. Sie sagte: Du wirst eine Botschaft für uns haben … in 10 oder 12 Jahren? Mit weit aufgerissenen Augen und Gänsehaut am ganzen Körper fragte ich: Was für eine Botschaft? Hatte Bette eine Vision? Redet s i e jetzt in Zungen? Ähm … 

                            Etwas mit Kris … warte … Meinst du Christ? Ja, vielleicht. Ich weiß nicht … Cranberries!?!                                       Nein, warte,  es hat mit Wasser zu tun. Wie Wasser? Ich weiß es nicht.

 

Eigentlich wollte ich meine sieben oder acht Spirulina-Bücher allenfalls noch in alle Sprachen übersetzen, die ich seit drei Jahren lerne, und mich mehr den Wasserbüchern und Energie-Arbeiten widmen. Da Bücher allgemein nicht mehr so gut gehen, wollte ich die nicht veröffentlichten verschenken. Auf diese Idee hat mich der Gedanke an meine befreundete Kollegin Monika Helmke-Hausen gebracht. Kurz vor ihrem viel zu frühen, durch Umweltgifte verursachten Tod sagte mir die Autorin von "Die Lichtkräfte in unserer Nahrung" am Telefon, dass sie noch so viele unveröffentlichte Bücher auf ihrem PC habe. Bei mir schlummern ja auch noch einige Werke auf dem PC.

    

Als mir Christian gestern sagte, wir könnten vielleicht nächstes Mal über das Cranberry-Buch sprechen. Okay, dann fange ich gleich mal an, meine englische, überarbeitete Version zu übersetzen. Das Cover gefällt mir nicht mehr, daher wollte ich die Farben verändern, aber es ging nicht. Nach etwa 20 Minuten hörte ich auf, dann eben erst der Text. Aber schon bei der Titelei war es wieder das Gleiche, ich vertrödelte Zeit und hörte dann auf, es soll wohl nicht sein.

   Ja klar, die Kurzversion von GESUND OHNE MEDIKAMENTE - Skalarwellenanalyse Durchbruch in der medizinischen Diagnostik - mit der Formel für optimales Entgiften und Füllen der Vitalstoff-Speicher ist im Moment wichtiger. In deutsch ist es ja auch schon fast fertig.

 

 Da komme ich auch mal wieder zum Titelthema. Wenn wir uns etwas wünschen, beschäftigen wir uns in Gedanken mit dem Wunsch, sprechen ihn aus oder schreiben ihn auf, dann kommen Mentoren in unser Leben und zeigen uns einen Weg, wie wir das Gewünschte erreichen können. Oder wir agieren oft unbewusst, sodass etwas passiert, das uns weiterführt. Als ich dem Sohn der akademischen Kunstmalerin Wanda von Dembinski sagte: „Willst du immer Kellner bleiben? Du hast doch bestimmt so viel Talent wie deine Geschwister. Ich ging mit ihm und seiner Mappe zur Kunstakademie. Der Professor, der übrigens wie Sigmund Freud aussah, mochte seine Arbeit, und kurz danach begann Edmond sein Studium. Wenig später haben wir uns getrennt.

 

 Nach knapp zwei Wochen rief ein bekannter Michelstädter Gastwirt an und sagte: „Hier ist ein Mann, der eine Zeitung herausgeben will und ein Model für Kleider und Schuhe sucht. Und schwuppdiwupp war ich nebenberuflich im Zeitungsgeschäft, Akquisition, Reporterin und auch Model. Günther nahm mich nach zwei Jahren mit nach Frankfurt. Dort gab es zwei Stellenanzeigen. Das Krankenhaus, wo ich als Arzthelferin hätte arbeiten können, gefiel mir nicht, und so bewarb ich mich in der Ausbildungsabteilung der Deutsche Bank AG im 18. Stock des Selmi-Hochhauses mit herrlichem Rundumblick. Zuerst konnte ich mein künstlerisches Geschick bei der Bearbeitung der Seminarvorbereitungen einsetzen. Später übernahm ich die Position der erkrankten Direktionssekretärin und konnte pädagogische und psychologische Fachbücher aus der reichhaltigen Bibliothek lesen, da mein Frühstücksdirektor erst gegen 9:30 Uhr aus dem Taunus kam. Meine Werke aus der Bank und das Arbeitszeugnis habe ich bei der Suche nach meinen Spirulina-Vorträgen auch gefunden.

 

  Auf Besuch in Michelstadt traf ich meine Klassenkameradin, die mich fragte, ob ich nicht mal mit zu ihr kommen wolle, ihr Bruder wolle Sozialpädagogik studieren, das wäre vielleicht auch etwas für uns. Und schwuppdiwupp kündigte ich, zum Leidwesen von Dr. Beine, meinen Job bei der Bank und studierte Sozialpädagogik. Nach dreijährigem Zusammenleben wieder eine Trennung. Nach einem Dreivierteljahr, in dem ich eine Einzimmerwohnung nahe dem Zoo bewohnte, suchte ich mir eine billige Studentenbude, weil ich wieder ein Auto haben wollte.

 

  Bei meiner ersten Demo traf ich einen Bekannten, der mir seine Telefonnummer auf die Hand schrieb. Dieser schob mir einige Tage später bei einem Gespräch die Frankfurter Rundschau über den Tisch: Du wolltest doch ein Auto kaufen, hier mein Schlüssel, kannst meinen Käfer nehmen. 12 Minuten später schaute ich in die mir sehr vertrauten Augen jenes Mannes, mit dem ich fast 44 Jahre mein Leben teilte.

 

  Während meines Studiums der Ernährungswissenschaft in Kalifornien lernte ich auf einer Party die promovierte Kunsthistorikerin Ingrid Dennerlein kennen. Sie machte mich mit Louis Hay bekannt und später auch mit Halima Neumann und Barbara Simonsohn. Wir werden wohl alle geführt, sofern wir es zulassen, aber es liegt auch in meinem Schützen-Naturell, immer zuzugreifen, wenn etwas Neues Interessantes auf mich zukommt. Louise Hay gründete damals die weltgrößte Aids-Hilfe-Gruppe. Dort gab ich Reiki und entdeckte Spirulina auf den Verkaufstischen. Für viele der rund dreihundert jungen Männer, die sich jeden Mittwoch in West Hollywood trafen, hatte die leichte Kost einen hohen Stellenwert für die Stärkung ihres Immunsystems. Da kam mir die Idee, die blaugrüne Alge zur Stärkung des Immunsystems zum Studienobjekt für meine Dissertation zu machen. Ich durfte dann dank Barbara Simonsohn bzw. Monika Jünemann, Chefin des Windpferd-Verlags, Spirulina im deutschsprachigen Raum und Osteuropa bekannt machen.

   Knapp zweieinhalb Jahre, nachdem Claus-Peter dahin ging, wohin wir dereinst uns alle mal wieder einfinden, wanderte ich mit meiner Schwägerin und sagte ihr, weißt du, ich fühle mich ganz wohl alleine, ich brauche keinen Mann mehr, höchstens einer der auch so gut kocht wie deiner, sodass ich nicht immer kochen muss, und einer der die Dinge macht, die ich nicht machen mag und der nicht raucht und Alkohol trinkt ...

 

  Ich habe sehr gern in dem von mir mitbegründeten Shanty-Chor (www.eaisc.e) gesungen. Als die Plandemie begann, bin ich gefeuert worden, weil ich mich nicht impfen lassen wollte; heute wissen wir, dass die frisch Geimpften eher die Ungeimpften anstecken als umgekehrt. Im Frühjahr 2019 sangen wir in einem Seniorenheim mit angeschlossenem Kindergarten (das ist in Portugal eine schöne Tradition, dass Alt und Jung zusammen betreut werden). Es waren nur zwei Männer anwesend. Ich fragte: Wo ist denn der Neue, er war doch vorgestern bei der Probe? Ach, dem ist nicht immer nach Singen, dem ist die Frau vor einem Jahr gestorben. Ich kontaktierte Maurits Hagenaar per E-Mail und sandte ihm meine Trauerbücher ÜBER DEN TOD HINAUS und SAD NEWS per PDF-Datei. Am 5. Mai, dem niederländischen Befreiungstag vom NS-Krieg, hatten wir unser erstes Rendezvous: Wiedergutmachung.

 

  Jetzt zum gestrigen Interview: Da hat mich Barbara wieder geschubst: Als ich sagte, dass ich doch schon mehr als zwanzig Jahre nicht mehr öffentlich gesprochen habe,  erwiderte sie: Du bist aber die Frau für Spirulina, und wer sein Licht unter den Scheffel stellt, ist ein Armleuchter. Diese Abwandlung vom Jesus-Gleichnis vom Licht unter dem Scheffel hat mich dann aus meiner Routine geholt. Aber das vor allem in Verbindung mit einem anderen Anschubser: Der Freire-Pädagogik-Professor Heinz-Peter Gerhardt, der mich quasi zu meinem Mann geschubst hat, wohnt "zufälligerweise" auch in Portugal. Als ich ihn vor ein paar Jahren traf, sagte er mir: Du musst unbedingt auch öffentlich werden. Ach, das ist nichts für mich, da bin ich jedes Mal eine Woche lang krank vor Schiss. Er sagte: Ach, das haben wir doch alle mehr oder weniger. 

 

  Nun habe ich in der Eile das Wichtigste vergessen: Peter Groß, der für sein bahnbrechendes Wasserveredelung-Gerät auf der Genfer Erfindermesse die Goldmedaille gewann, schubste mich zu dem Wasserkünstler Ernst F. Braun, mit dem und seiner Tochter Sarah Steinmann ich seit vielen Jahren Wasserkristall-Forschung betreibe. (Letzte Veröffentlichung: WASSERKRISTALLE - BOTSCHAFT DER SEELEN

  Diese und die Skalarwellenanalyse, auf die mich Angelika Pape aufmerksam gemacht hat, sind jetzt meine Babys. Dennoch ist es heute wichtiger denn je, dass wir alle Spirulina zu uns nehmen, um unseren Medikamentenkonsum zu reduzieren, damit wir unsere Gewässer schützen. Denn mit dem Urin ausgeschiedene chemische Arzneien werden nur zu einem Bruchteil geklärt. Deshalb wäre ich überaus dankbar, wenn Menschen, die Freude daran haben, Vorträge zu halten, das blaugrüne Multitalent im Bereich der Heilung empfehlen und ihren Zeitgenossen viel Leid ersparen könnten. Ich habe über dreißig Bücher geschrieben, die bei solchen Vorträgen gegen Provision verkauft werden können. Alfira Weihe, eine Kinderärztin, die mein Buch ins Russische übersetzte, hat genau das bis vor rund 20 Jahren getan, bis sie mich anrief und sagte, sie müsse nach Sibirien, den Totenschein für ihre im Alter von 103 Jahren verstorbene Mutter ausstellen. Sie hatte nämlich keinen Hausarzt, da sie nie medizinische Hilfe gesucht hat. 

  Auch wenn die Trolle der Pharma-Industrie, Comedians oder die Verbraucherzentrale sich abschätzig über Spirulina äußern: Probieren geht über Studieren. Wir können mit der Mikroalge, und das ist durch hunderte von internationalen Studien untermauert, auch beim Menschen das Immunsystem stärken und Schmerz, Depression, Diabetes, MS, Grauem Star, Allergien, Blutarmut, Arthritis, Leberfibrose, Parkinson und sogar AIDS, Krebs und radioaktiver Strahlung trotzen. Spirulina stärkt das Herz, macht fit und schlank, sorgt für gesunde Augen, Haut und Haare und entgiftet und regeneriert alle Organe. Und wer dann damit kommt, dass Spirulina zu teuer sei, dem kann ich nur antworten: Die Medikamente, die du brauchen wirst, wenn du nicht bald mit dem Konsum beginnst, sind um ein Vielfaches teurer und werden einen Rattenschwanz von gesundheitlichen und ökonomischen Problemen nach sich ziehen. Ich esse neuerdings gern zwischen 17:00 und 18:00 Uhr meine letzte Mahlzeit, z. B. zwei noch leicht grüne Madeira-Bananen, zerdrückt mit 1 EL Esslöffel Spirulina-Mehl, 1 EL Hanföl und etwas Reismilch. Das beste Spirulina-Mehl kaufe ich für rund 25,00 €, das sind 125 Esslöffel. Diese leckere, leichte Mahlzeit kostet mich rund 1,50 €, und Spirulina ist nicht das Teuerste daran. Ich gehe mal davon aus, dass Bratwürste mit Pommes doppelt so viel kosten und nicht  halb so viel Nährwert bieten, den Körper belasten und den Tieren viel Leid zufügen. Vom schlechten Karma und möglichem Return als Vierbeiner mal abgesehen.